Rotkabis

Die Ursprungsform des Kohls wurde seit frühester Zeit kultiviert. Kopfkohlarten sind seit dem 8. Jahrhundert in Europa bekannt. Seit dem 11. Jahrhundert wird zwischen Rot- und Weisskabis unterschieden. Vom Kopfkohl bildet Rotkabis die festesten Köpfe aus.

Saison

Verwendung

Ob fein geschnitten als Salat oder gekocht, Rotkabis bereichert Mahlzeiten schon durch seine Farbe. Von den drei Kopfkohlarten hat Rotkabis den kräftigsten Geschmack. Traditionelle Gerichte sind Rotkraut mit Kastanien als Beilage zu Wild und Rotkabiswickel.

 

Gesundheit

Am wertvollsten sind der Vitamin C- und Mineralstoffgehalt, sowie die Ballaststoffe. Rotkabis ist reicher an Vitamin C, jedoch ärmer an Karotin als Weisskabis. Wichtige Mineralstoffe in Rotkohl sind: Calzium, Kalium, Phosphor und Eisen.

 

Gut zu wissen

Die charakteristische lila-violette Farbe stammt vom Farbstoff Anthozyan, der antioxidative Eigenschaften hat. Dieser Farbstoff wandelt sich unter Einwirkung von Säure in Rot um. Geben Sie dem angedämpften Kraut einen Schuss Essig oder Rotwein zu, sie werden den Farbwechsel sehen..

 

Rezept

 

Ansprechpartner

Sepp Egger, Istighofen

Hans Ott, Basadingen

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